Du probierst, was man eben so probiert. Und du hast schon einiges probiert.
Meditation. Atemübungen. Mindset Übungen.
Du weißt sehr gut, was es gibt und wie es geht.
Aber diese Angebote zur Entspannung und zum Ankommen verlangen dir wieder Zeit und zusätzlichen Aufwand ab, sodass es sich dann doch mehr nach Arbeit und Pflichtprogramm anfühlt.
Dein Kopf ist trotzdem happy und lässt dich das nächste ausprobieren, weil er wieder lernen und denken kann –
aber tief in dir spürst du Widerstand.
Wieder etwas, das du richtig machen musst.
Wieder etwas, bei dem du Geduld brauchst.
Wieder etwas, das Disziplin verlangt und bei dem du dranbleiben musst, um Erfolge zu sehen.
Die Trainer und Nicht-Kopfmenschen haben da leicht reden, verstehen dein Dilemma nicht. Das demotiviert dann noch zusätzlich.
Nach kurzer Zeit des Durchhaltens fällt die Wahl dann wieder zurück auf das Altbewährte.
Du greifst zu dem, was im Alltag einfacher für dich funktioniert:
Entspannen durch Ablenkung.
Netflix und YouTube streamen.
Scrollen auf Insta und Co.
Oder dir etwas Leckeres gönnen, wenn du endlich allein bist und für niemanden mehr da sein musst.
Es beruhigt dich für den Moment.
Aber rückblickend ist es weder nachhaltig entspannend, noch an deinen wahren Bedürfnissen orientiert.